Facebook ist ein soziales Netzwerk – wie sozial es werden kann, zeigen einige Frauen aus der Dominikanischen Republik.
Die Betonung liegt da auf sozial – denn an genau diesen Aspekt appellieren die unzähligen hübschen Damen aus dem Karibikstaat, bei den männlichen „Freunden“ aus aller Welt. Und dabei sind den Phantasien keine Grenzen gesetzt.
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„Liebes Facebookmitglied, Dein Profil ist mir so positiv aufgefallen, Du strahlst eine Güte und Wärme aus, welche mich ermutigt, mich mit meinem Problem an Dich zu wenden“
oder viel mehr gebräuchlich:
„Lieber Freund, meine Mama ist schwer krank, sie benötigt dringend Medikamente, könntest Du mir bitte helfen – Du bist meine einzige Hoffnung.“
Nachrichten welche unzählige Mitglieder bei Facebook täglich empfangen. Nicht selten ist ja auch der Anreiz eine wirklich hübsche und so hilfsbedürftige nette junge Frau vielleicht gar kennen zu lernen oder mehr, ein verheissungsvolles Argument auch noch den Hilferuf willig mit einer Westernunion-Überweisung zu beantworten.
Nicht selten bleibt die arme Mama dann aber trotzdem krank oder verstirbt gleich einige Male, weil die Beerdigungskosten müssen ja auch gedeckt sein.
Ein Beispiel das jedoch schon Seltenheitswert hat, ist nun der uns zugetragene Aufruf nach einem Patenonkel:
„Lieber Freund, wie Du vielleicht schon weist, bin ich schwanger. Leider verstarb mein so geliebter Freund, einen Monat nach der Zeugung bei einem tragischen Unfall. Nun wird mein Kind, Gott beschütze es, ohne einen Vater zur Welt kommen und ich möchte Dich darum bitten, dass Du diesem Kind eine Chance gibst, trotz meiner bescheidenen Lage eine Zukunft zu haben. Es würde mich freuen wenn Du der Patenonkel meines Kindes sein würdest.................“
Die Realität in diesem Fall:
Die nette Dame lebt in einem Ortsteil von Boca Chica, verdiente (verdient immer noch) Ihren Unterhalt, wie viele andere im Sexgewerbe auf der Strasse.
Ein Tourist aus Italien und laut seinen eigenen Angaben, auch aus gutem Haus, war einer Ihrer Kunden. Es entwickelte sich die Hoffnung, das man vielleicht gar mit seiner „Liebe“ endlich aus der eher ärmlichen Lebenslage kommt und es kam wie es kommen musste, es wurde ungeschützter Geschlechtsverkehr ganz verliebter Weise ins „Programm“ integriert.
Und es funktionierte. Zumindest der erste Part, der geplanten Vorsorgeeinrichtung. Sie wurde schwanger.
Doch der nette Italiener, dem die wirklich attraktive junge Frau im Urlaub doch ans Herz gewachsen war, war längst wieder über die Weiten des Meeres entflohen und sorgte sich liebevoll um die dortige Familie.
Nun Not macht erfinderisch und so wurde aus dem Fall ein Todesfall bei einem tragischen Unfall. Tragisch an der Geschichte ist allenfalls, das nun wirklich ein Kind zur Welt kommt, wirklich ohne Vater leben wird und vielleicht mit viel Glück noch als Facebook -baby einen zahlenden Paten erwischt. Ob aber die finanzielle Unterstützung dem Kind zu Gute kommt, ist nicht so sicher. Da es da, wo der Kleine nichtsahnend von seiner Zeugungsgeschichte zur Welt kommt, nicht alleine spielen wird.
Kein Einzelfall. Viele recht ähnlich gelagerten Fälle finden täglich Einlas in der Kommunikation bei Facebook und anderen Plattformen. Hilft das nicht, dann könnte ja immer noch eine Partnervermittlung in Anspruch genommen werden.
Liebevolle Frau mit nur drei Kindern (unbestimmter Herkunft) sucht nach herber Enttäuschung ( die Zahlungen blieben aus ) einen fürsorglichen ( zahlungswilligen ) Partner......
Wäre zumindest eine Möglichkeit. Doch zu diesem Thema ein andermal mehr.
Natürlich haben diese Frauen schlechte Chancen eine etwas bessere Zukunft im Land zu erreichen. Oft ist Ihre Bildung nicht sonderlich gut und das einzige was Sie besitzen ist Ihre exotische Schönheit. Und diese kommt selbst in diesem Land auch einmal in die Jahre. Man kann es Ihnen nicht Übel nehmen, das man versucht ins von so vielen umschwärmte Ausland zu gelangen, irgend einen Sponsor für ein wenig mehr Lebensqualität zu erhaschen.
Nur bedauerlich daran dürfte wohl sein, da ist ein Kind, noch nicht einmal geboren und wird aber schon hoffen müssen, das es Facebook noch lange gibt.
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Kommentare
Wer glaubt nach dem Profil her das Richtige gefunden zu haben, sprich eine doch ehrenwerte Lehrerin, Bankangestellte oder Anwältin, der wird schnell merken, je nach Anstand in 3 oder weniger Tagen):
weisst Du, es ist gerade sehr schwierig hier...ich brauche (s. Artikel: Bücher fürs Studium oder was auch immer, die Bandbreite ist enorm).
Natürlich gilt das Gesetz der großen Zahlen. Vielleicht ist nach 1000 Versuchen wirklich "die richtige Frau" gefunden. Bis dahin hat man viel Geld, mindestens aber Zeit und Nerven verloren
Ich denke all diese Plattformen können recht unterhaltsam sein und Menschen von überall auf der Welt ein bisschen näherbringen wenn man sie mit der nötigen Vorsicht und ein bisschen gesundem Hausverstand verwendet
Da hast Du Recht Ute. Dass aber Frauen mit gebrochenem Herzen zurückbleiben und ;änner nur enttäuscht liegt am Geschlecht, nicht an Nationen.
Männer gehen hier in Beziehugnen triebgesteuert. Am Ende folgt die Einsicht: war eben doch nur ne Schlampe.
Frauen gehen mit EMotion und Herz in die BEziehung. Am Ende sind sie hat die mit gebrochenem Herzen.
Um das Thema mal aufzulockern:
Sagt die Frau zum Mann: wenn ihr euch viele Frauen gönnt, dann seid ihr tolle Hechte. Wenn wir Frauen viele Männer haben, dann sind wir Schlampen.
Darauf der Mann: Ich will es mal so erklären: Wenn du einen Schlüssel hast der in viele Schlösser passt, dann hast du einen "Master-Key"
Wenn du aber ein Schloss hast welches mit jedem Schlüssel zu öffnen geht, dann ist das einfach nur ein billiges Schloss.
Spässle...
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