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Reportagen

Haiti das Land hinter dem Vorhang der Armut

HaitiHaiti ist ein Land welches sehr oft in den Schlagzeilen auftaucht - meist verbunden mit Elend, Armut, Cholera oder Erdbeben.

Vor rund 1 1/2 Jahren wurden in diesem Land Wahlen für einen neuen Präsident und das Parlament durchgeführt und die Stichwahl hievte den Kandidaten Michelle Martelly an die Spitze der Regierung von Haiti. Ein Mann, der nach dem ersten Wahlgang noch nicht einmal privilegiert gewesen wäre, zur Stichwahl zu gelangen.

Eine äusserst chaotische Wahl mit einem Resultat das viel zu diskutieren gab und doch von vielen Seiten nun gelobt und bejubelt wird. Zumindest was den neuen Präsidenten anbelangt scheint man voller Hoffnung zu sein.

Was das Parlament anbelangt, herrscht eher Zurückhaltung bis gar unverhohlene Abneigung. Denn dort veränderte sich nicht viel - um nicht zu sagen nichts.

Länder wie China und Korea loben die Wahlen und die Durchführung und erklären Ihre Unterstützung in der Zukunft. Edmont Mulet, Repräsentant der UNO, bemerkte gar, dass dieser Wahlausgang das erste positive Ergebnis sei, welches er in Haiti verzeichnen könne. Man kann über solche Pressemitteilungen sehr geteilter Meinung sein.

Denn vieles seit dem grossen Erdbeben im Januar 2010 in Haiti ist beachtenswert, bewundernswert und positiv - nicht seitens der Regierung, kaum seitens derjenigen, welche nun applaudieren. Aber unzählige Organisationen und Helfer haben sehr vieles geleistet und leisten es immer noch. Bedeutend mehr als das gesamte Wiederaufbaukomitee bislang bewerkstelligte, mehr als die Regierung und auch mehr als die zu Bevormundung neigenden Organisationen welche offenbar nicht frei von eigenen Interessen die Arbeit verrichten.

Doch das ist und bleibt nur eine Seite von Haiti - nur ein Auszug aus dem Alltag im Leben der Menschen dort und gibt kaum wieder was es an Kultur, Traditionen undHaiti Sehenswürdigkeiten in diesem Land gibt. Ein Land das mehr zu bieten hat als Erdbeben, Cholera und Politintrigen.

Diesem anderen Teil, dem Teil der Menschen im Land selbst und seiner Bürger welche aus dem Ausland immer wieder für Unterstützung sorgen, wollen wir mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Aus diesem Grund werden wir die Berichterstattung aus Haiti weiter ergänzen.

Da anfängliche Versuche durch mangelnde Kommunikationsmöglichkeiten etwas blockiert wurden, haben wir uns nun an einige Personen in Haiti direkt gewendet, welche unsere Seite und dieses Vorhaben unterstützen wollen.

Solidaridät hat man nicht mit Cholera, Mitgefühl nicht mit Erdbeben und Verständnis nicht für Korruption - dies hat man alles viel eher für Menschen und es gilt doch sicher diese erst einmal etwas kennen zu lernen.

Denn Haiti hat sowohl eine Geschichte wie eine Zukunft und diese versteht man etwas besser, wenn man dem Land und den Menschen auch die Möglichkeit gibt sich zu präsentieren, sich verständlich zu machen - sie selbst.

Dann werden auch einige besser verstehen - warum Haiti endlich den Wiederaufbau erleben sollte und dies weil man diese Menschen, das Land und diese Kultur kennt.


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