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Der Teufelsbaum - Der Sandbüchsenbaum (Hura crepitans)

TeufelsbaumWieder 21 Kinder in der Dominikanischen Republik durch die Samen vom "Teufelsbaum" vergiftet.  So lautete unlängst eine Schlagzeile in den Medien. Die Samen vom „Teufelsbaum“ - Árbol del diablo oder hierzulande Javilla genannt, führte zur Vergiftung von 21 Kindern im Ortsteil Jeringa von San Cristobal. Offenbar hat ein noch nicht identifizierter Mann die Samen den Kindern als sogenannte weihnachtliche Glückskäfer angepriesen. Die Kinder hatten viel Glück, dass das Hospital Juan Pablo Pino unter der Leitung von Direktor Roberto Garcia Marquez, die Heimtücke des Samens des Javillabaumes kannte und sofort reagiert wurde.

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Der Baum des Lebens - Die Kokospalme (Cocos nucifera)

KokosnussDen Baum des Lebens nennen oder nannten verschiedene tropische Kulturen einen überdimensionalen Grashalm. Er ist schön anzusehen und darum müsste er eigentlich „Baum der Träume“ heißen, wenn es nach der unerfüllten Sehnsucht der Menschen geht. Er steht seither für Exotik, tropische Gefilde, karibische Traumstrände und wird in diesem Sinne seit Jahren von der Werbung missbraucht!

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Noni - Die entmystifiziere Maulbeere Teil 1

NoniDas Leben in der dominikanischen Republik ist für den Einen ein unerfüllter Traum. Andere, wie ich, leben hier. Eigentlich nicht s Besonderes, denn man wacht ja auch sonst jeden Morgen nach einem erholsamen Schlaf wider auf. Bei jedem, bewusst lebenden Menschen macht sich ob kurz oder lang eine gewisse Ernüchterung breit. Das nennt man Alltag. Nur sehr wenige schaffen es, ihren einstigen Traum auch erfüllt zu leben.

Je nach dem, welcher Betätigung man hier nachgeht, vollzieht sich diese Ernüchterung umso nachhaltiger. Man unterliegt einem Prozess des Wandels und des Verstehens. Was für die einen schlicht erträumte Exotik ist, wird für andere zur Kehrseite der Medaille.

 

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Ein Dominikanisches Grundnahrungsmittel – die Kochbanane

KochbananenBananen (Musa) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Bananengewächse (Musaceae) innerhalb der einkeimblättrigen Pflanzen. In der Gattung gibt es rund 100 Arten und rund 1000 Sorten oder Kreuzungen. Einige Arten und Hybriden bilden essbare Früchte, von denen diejenigen der Dessertbanane (Musa × paradisiaca) zum Teil für die Nahrungsmittelproduktion angebaut werden.

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Die Echte Guave (Psidium guajava)

GuveDie Echte Guave (Psidium guajava), auch Guava, Guayave, Guayaba oder Goiaba genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Guaven (Psidium) in der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae).

Guaven sind zum Teil wild wachsende Bäume, die man in der dominikanischen Republik in freier Natur antrifft. Bei den Einheimischen hat sie nicht den gleichen Stellenwert wie etwa Papayas oder Ananas, die Kulturpflanzen sind. Sie ist darum auch das Obst der armen Leute. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie weniger wertvoll ist. Menschen, die mit einer Vielzahl von für uns exotischen Früchten gesegnet sind, entwickeln schnell eine andere Wertschätzung. Man wir sie daher kaum als frische Frucht in einem Supermarkt vor Ort finden. Dagegen als Marmelnde im Glas mit Sicherheit. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Stachelannone oder dem Sauersack.

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Die Brotfrucht - der oft verkannte Leckerbissen

BrotfruchtDer Brotfruchtbaum (Artocarpus altilis; Artocarpus communis) ist ein tropischer, immergrüner Baum, der zur Gattung der Maulbeergewächse (Moraceae) gehört. Der ursprünglich im tropischen Südostasien beheimatete Baum wird heute in Asien, Afrika, auf Hawaii, in Mittelamerika, Brasilien und in der Karibik als Nutzpflanze angebaut.

In der dominikanischen Republik wächst er zum Teil wild und jeder kann sich die Früchte holen. Die Bäume können bis zu 26 m hoch werden und in der Blüte eine Unzahl von kleinen, gelblichen bis bräunlichen Blüten tragen. Die Früchte haben eine raue, warzige, anfangs grünliche und mit zunehmender Reife gelbliche bis bräunliche Schale und - ausgenommen die wild wachsenden Formen - wenige bis keine Samen.

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Opuntie – Feigenkaktus – stachelige Gesellen am Wegrand

OpuntieDie Opuntien (Opuntia) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).

Mit etwa 190 Arten ist sie eine der artenreichsten Gattungen innerhalb der Kakteengewächse. Aufgrund dieser Tatsache, dass die Vertreter der Feigenkakteen auf dem gesamten amerikanischen Raum beheimatet sind, in allen erdenklichen Klimazonen, ist unmöglich eine pauschale Herkunftsangabe für all diese Arten zu geben. Die Kaktusfeigen oder auch Kaktusbirnen genannt, kennt man auch in den meisten Mittelmeerländern oder in Südafrika.

 

Es gibt sie wild wachsend im Süden der Dominikanischen Republik und auf der Halbinsel Samana. Sie bevorzugen eher trockene Gegenden, wie das Horn von Samana. Die Samen von Opuntien sind bis zu 15 Jahre keimfähig.

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Noni - Die entmystifiziere Maulbeere Teil 3

NoniNeben meiner Terrasse stehen links und Rechts je ein junger Nonibaum.

Beide tragen immer Früchte. Das interessante an der Noni ist, das sie gleichzeitig blüht und Früchte in jedem Reifestadium trägt. Man hat also immer reife Früchte. Alleine diese Tatsache macht die Pflanze zu etwas Besonderem. Noni wächst extrem schnell. Und man bringt die Pflanze praktisch nicht kaputt. Selbst Brandrodung macht ihr meist nicht viel aus. Die verkohlten Stümpfe treiben in der Regel wieder aus. Sie ist somit eigentlich ein wahrer Überlebenskünstler.

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Papaya – das Wellness - Wunder aus dem Dominikanischen Garten.

PapayaPapaya (Carica papaya), auch Melonenbaum oder Papayabaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Melonenbaumgewächse oder wegen ihrer Form auch „Fruta de Bomba“.

Die mehrjährige Papaya stammt ursprünglich aus dem Tiefland und der Küstenregionen des tropischen Amerikas. Ihr Name kommt aus der Sprache der Arawak-Indianer. In der dominikanischen Republik nennt man sie Lechosa und sie ist hier eigentlich allgegenwärtig. Schon die Entdecker Amerikas schwärmten von der Papaya als „Baum der Gesundheit“. In der Dominikanischen Republik findet man sie meistens im Hotel auf den Frühstücksbuffet und sollte sich dabei nicht zurückhalten. Mit etwas frischem Limonensaft beträufelt schmeckt sie herrlich. Oder man bestellt sich morgens als Fitnessdrink einen frischen Papayasaft mit Milch – ein wunderbarer Milchshake und der Tag ist ihr Freund. Hier in der dominikanischen Republik gehören sie zu den Standardfrüchten und man bekommt sie praktisch an jeder Ecke im Colmado oder man hat seine eigenen Papayas im Garten.

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Noni - Die entmystifiziere Maulbeere Teil 2

MaulbeereIm ersten Beitrag zur Noni haben sie von mir erfahren, wie ich auf diese Frucht aufmerksam wurde.

Hier im zweiten Teil erläutere ich meine weiteren Schritte, um hinter das Geheimnis der „Wunderfrucht“ zu gelangen.

Ich durchstreifte darauf das Internet nach Noni – Informationen und wurde „belohnt“. Wovon die Dame sprach, war Tahitian - Nonisaft, dem Produkt eines der weltweit größten Nonisaft Herstellers und MLM - Vermarkter aus de USA.(MLM = Multi Level Marketing). Wenn dem so war und diese Frau lieferte mir zumindest den optischen Beweis dafür, hatte es mit der Noni in der Tat etwas auf sich. Heute überrascht mich das nicht mehr, aber damals tat sich mir eine neue Welt auf.

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Limoncillo - die wachsenden Dominikanischen Fruchtzwerge

LimoncilloEs ist mal wieder soweit. Überall auf den Strassen der Dominikanischen Republik sieht man derzeit die Limoncillo – Verkäufer.

Diese exotische Frucht ist speziell bei den Kindern sehr beliebt, ist sie doch so was wie ein Frucht - Bonbon. Man bekommt sie am Zweig, an dem sich bis zu 30 der Früchte befinden. Man beisst auf die etwas harte Schale und zum Vorschein kommt die zuckersüsse Frucht. Oftmals wird sie von schlauen Verkäufern auch als karibische Litschee´ bezeichnet, was aber völlig falsch ist. Achtet auf die Limoncillo Verkäufer und probiert diese Frucht – sie ist unbedenklich und schmeckt karibisch süss. Die Samen könnt ihr mitnehmen und eventuell wächst schon bald euer eigenes Limoncillo Bäumchen im Wintergarten. Das ist dann ein tolles Souvenir, das man nicht im Laden kaufen kann. Wie das funktioniert, findet ihm am ende dieses Beitrags – viel Glück.

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