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Unheimliche Serie an Transvestiten Morden

transvestitSanto Domingo.- Eine unheimliche Serie an Transvestiten-Morden wird fortgesetzt.

Das letzte Opfer ist nun Alejandro Correa Pichardo (alias Kelly), 24 Jahre alt.
Der junge Student führte ein Doppelleben. Tagsüber war er als Medizinstudent an der Freien Universität von Santo Domingo (UASD), abends verdiente er sein Geld in der Prostituion und arbeitete als "Kelly".

Kelly ist das sechste Travestie-Opfer seit 1999. Eine Sache die alle Morde gemeinsam haben: man ermittelte nie einen Täter. Die Morde fanden hauptsächlich im Nationalen Distrikt statt.


Wie man erfahren hat, wurde Kelly durch einen Schuss schwer verletzt und starb letztlich im Krankenhaus. Unbekannte hatten ihn heute morgen auf der Avenida Ortega y Gasset/Ecke Francisco Villaespesa angeschossen. Er befand sich auf einem Motorrad, welches von Montero Ogando, 53, geführt wurde. Auch der Führer des Mopeds wurde durch den Schuss verletzt, ist aber nicht in Lebensgefahr.


Wie man ermitteln konnte war Kelly wohl von 9 pm bis 5 am bei einem Kunden fest gewesen und befand sich auf dem Weg nach Hause.
Über die Ursachen gibt es unterschiedliche Meinungen. Die einen vermuten einen Kunden von Kelly als den Täter, andere sprechen von einem frustrierten Täter der es auf Transvestiten abgesehen habe.

Dieser Fall ist nun schon der dritte Mord der sich in der Zone zwischen der AV. Ortega y Gasset und der Av. San Martin ereignet. Alle drei Opfer wurden auf offener Strasse erschossen. Kelly (Alejandro Correa) war Gruender der Gruppe Trans Siempre Amigas (Transsa) welche auch mit einer Website bekannt wurde. Im Falle von Kelly waren es keine sexuellen Neigungen, er übte den Job aus, um sich mit der Prostituion als Transvestit sein Medizinstudium zu ermöglichen. Dies gaben die Mitglieder von Transsa bekannt. Kelly war aktiv tätig und kämpfte gegen die Diskriminierung und setzte sich für die Menschenrechte ein.

Historie
"Madonna" war 1999 der erste Transvestit der ermordet wurde in der Av. Ortega y Gasset.
2007 fand man die Leiche von "Naty" in der Nähe vom Plaza de la Salud.
"Blondym" wurde an einem der nächtlichen Treffpunkte für Transvestiten von einer "verirrten" Kugel tödlich getroffen. Der Schütze wurde nie ergriffen.
Transsa hat informiert, dass "Yamilé" , ein weiterer Transvestit ebenfalls ein Mordopfer war und man fand seine Leiche in einer Müllsammelstelle auf der Av. Maximo Gomez.


Am 8. März diesen Jahres erwischte es auch "Kirsy", gefunden in der Av. San Vicente de Paul. Auch hier blieb die Suche nach dem Täter erfolglos. Tomás Correa, Vater des ermordeten jungen Mannes, gab bekannt, dass sein Sohn ein sehr netter und sympatischer Mann war der bei allen Mitmenschen sehr beliebt war. Wie auch die Kameraden von "Kelly" mitteilten, wollte der junge Mann im nächsten Jahr mit seiner neuen Karriere als Arzt beginnen. Die Prostitution war keine Leidenschaft - es war die Einnahmequelle um das teure Studium zu ermöglichen.

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