Las Terrenas.- Las Terrenas auf der Halbinsel Samana ist ein aufblühender Ort. Nach der Fertigstellung des Flughafens El Catey, dem Anschluss an das Straßennetz der Dominikanischen Republik mit Autobahnen und vielen weiteren Entwicklungen sollte das Wachstum in den Bereichen Immobilien und Tourismus boomen. Das Gegenteil ist der Fall. Immer mehr Residenten verschiedenster Nationen haben Angst. Die Kriminalität ist stark zunehmend und richtet sich vor allem auch gegen Ausländer. Überfälle auf offener Straße oder im eigenen Heim, nicht selten gingen sie tödlich aus. In den letzten zwei Jahren starben allein hier im Ort Bürger aus der Schweiz, Italien und Frankreich. Im Vergleich zu anderen touristischen Orten ist damit die Ermordungsrate an internationalen Mitbewohnern hoch. Die Gewalt beunruhigt die Tourismusindustrie wie auch den Immobiliensektor, die beiden wichtigsten Einnahmequellen. Immobilienkäufe bringen Devisen, ebenso der Tourismus, durch Service und Bautätigkeiten werden Arbeitsplätze geschaffen. Roberto Pamarici ist italienischer Investor und sagt in einem Interview: „Seit 18 Monaten lebe ich hier mit meiner Familie, zahlreiche Freunde die mit mir zeitgleich kamen sind bereits wieder abgereist. Nach 22 Uhr verlasse ich nicht mehr das Haus mit der Familie, wir bleiben daheim, bei verriegelten Fenstern und Türen. Wir Europäer fühlen uns unsicher.“ Kein bloßes Empfinden, die Staatsanwältin von LT, Lic. Liss Farzane Duran gibt zu dass sich die Kriminalität in der Gemeinde erhöht hat.











