Santo Domingo.- Bei der PRD-Parteifuehrung ist es beschlossene Sache, Vargas muss gehen.
Der "Judas" der PRD, dem nun die Wahlniederlage von Hipolito Mejia angelastet wird, ist nicht laenger gewuenscht.
Vielleicht tritt Vargas aber auch frueher ab? Am kommenden Freitag jedenfalls trifft sich die politische Vereinigung der Parteikommission und das Wahlkommando von Mejia im Hotel Melia in Santo Domingo. Hier werden dann bei der Zusammenkunft der hoechsten Parteifunktionaere die Abkommen unterzeichnet die den Ausschluss des Parteipraesidenten Miguel Vargas Maldonado besiegeln werden.
Allgemein war der Ruf innerhalb der PRD seit der Wahlniederlage zu hoeren: Vargas hat die Partei und seinen Praesidentschaftskandidaten Hipolito Mejia verraten, zum Wahlboykott aufgerufen. Dabei soll es sich wohl um einen Racheakt gehandelt haben nachdem bei den parteiinternen Wahlen fuer die Praesidentschaftskandidatur Mejia Vargas den Sieg genommen hat und auch bei dieser Wahl viele Dinge nicht regulaer verlaufen waren. Vargas wurde auf das Abstellgleis gestellt und seither gab es Spannungen im Parteigefuege der PRD.
Bei einer Umfrage eines der Partei nahestehenden Nachrichtenmagazines stimmten 4.204 Personen zum Thema Parteiausschluss ab. 3.597 Stimmen wollen Vargas nicht mehr in der Partei sehen (86%), 14% (607 Stimmen) blieben dem noch im Amt befindlichen Parteipraesidenten treu.
Ähnliche Artikel
- Einschleppung von Giftspinnen aus Brasilien in die Dominikanische Republik wurde ausgeschlossen
- Das "Beste Golf-Ressort der Welt" steht in der Dominikanischen Republik - Casa de Campo
- Wahlkampfumfrage in der Dominikanischen Republik von Penn Shoen / Berland: Medina vor Mejia
- 82,7% der Schueler in der Dominikanischen Republik nur mit ausreichenden Ergebnissen
- Unabhaengigkeit der Dominikanischen Republik: Feiern ja, Patriotismus nein
- Walter Ruefenacht, ein Resident der vor 26 Jahren in der Dominikanischen Republik vor Anker ging
- Verbraucherschutzorganisation der Dominikanischen Republik zieht ueber 2.400 Produkte ein
- Weltfrauentag in der Dominikanischen Republik, 32 Protestmaersche gegen die Regierungspolitik
- Nicht jeder kommende Praesident der Dominikanischen Republik will Schulden zahlen
- Holländer wollte Drogen aus der Dominikanischen Republik nach Belgien schmuggeln
| < Zurück | Weiter > |
|---|






