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Home | News | Politik | Quote fuer Einkommenssteuerbefreiung in der Dominikanischen Republik heraufgesetzt

Quote fuer Einkommenssteuerbefreiung in der Dominikanischen Republik heraufgesetzt

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SteuerbehördeSanto Domingo.- Deutsche Leser werden die Bewohner der Dominikanischen Republik beneiden.

Der Steuerfreibetrag um Lohn- bzw. Einkommenssteuer zu zahlen wurde heraufgesetzt.

 

Wie die Generaldirektion für Steuern mitteilte, wird die ISR (Impuesto Sobre la Renta) erst ab einer Lohnzahlung von mehr als 33.326,92 RD$ fällig. Damit hat die Steuerbehörde auf die Inflation in der Dominikanischen Republik reagiert und den Freibetrag um 2.443,92 RD$ angehoben. Die Neuregelung wird rückwirkend zum 1.1.2012 wirksam.

Umgerechnet muss man also mehr als 660 Euro monatlich verdienen um überhaupt steuerpflichtig zu werden. Für Otto Normalverbraucher in Europa kein nennenswertes Gehalt, in der Dominikanischen Republik ist dies schon ein Gehalt für einen leitenden Angestellten. Auch bei guten Löhnen muss man sich jedoch hier nicht vor Steuern fürchten. Ohnehin sind Führungskräfte und Fachpersonal mit gutem Einkommen selten.

Die breite Masse sind einfache oder ungelernte Arbeiter und da wundert es nicht dass insgesamt 92% der Löhne unter dem Freibetrag liegen. Interessant ist ein Blick auf die Steuerliste (http://www.dgii.gov.do/publicaciones/tablaRetenciones/Documents/retenciones2012.pdf), wer viel verdient muss auch hier tiefer in die Tasche greifen und dem „Vater Staat“ seinen Tribut zollen. Nun verstehen die Leser auch warum man bei solchen Verhältnissen in Deutschland froh wäre! 92% Der Lohnempfänger von der EInkommenssteuer befreit, das sind doch paradiesische Verhältnisse.


 

Kommentare  

 
# einkommen - titel korrigiertkarina 2012-02-02 23:28
Das ist eine echt interessante Sache. Sowas sollen alle Politiker in Europa lesen. Es kann also auch so , praktisch ohne Steuer. Gibt es aber doch ein Hacken _?
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# Der GermaneAlfred Birgel 2012-02-06 17:24
ha, nur einen?
Wenn der Staat keine Steuereinnahmen hat, so auch fuer Lizenzen fuer tausende von Wegelagerern (Strassenverkae ufer), wie soll man eine gute Wasserversorgun g haben? Gute Strassen? Strom?

Ohne Moos nix los, gilt auch fuer den Haushalt einer Regierung.
Nur hier ist es leider noch schlimmer.

Das bisschen was man dann an EInnahmen hat stecken sich Politiker und ihre "Botellas" in die Taschen!
Dem Volk bleibt dann:

ne trockene Zisterne, Schlaglochpiste n und Apagones.

Willkommen in der Dominikanischen Republik.
(im AI Hotel ist natuerlich alles muy bueno)
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