Santo Domingo.- FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat seine Mittelamerika-Reise angetreten und dabei auch der Insel Hispaniola einen Besuch abgestattet. In Haiti bekommt das Stadion „Sylvio Cator“ in Port-au-Prince eine Flutlichtanlage und Kunstrasen, die FIFA zahlt hier 4 Millionen USD, weitere 2 Millionen gehen in die Sportförderung. In der Dominikanischen Republik warBlatter in Begleitung von FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke und Jeffrey Webb (Präsident der Fußball-Konföderation Nord-, Mittelamerika und Karibik = CONCACAF) bei der Wiedereröffnung des Estadio Panamericano de Futbol sowie der Grundsteinlegung einer Futsal-Spielstätte und einem technischen Zentrum in San Cristobal. All diese Dinge gehören zum „GOAL-Projekt“ der FIFA und werden von dieser finanziert. Blatter wird in der Dominikanischen Republik von Osiris Guzman begleitet (Präsident des dominikanischen Fußballverbandes = FEDOFUTBOL). Blatter fand große Worte für den Ballsport, Fußball ist Bildung, ein Sport bei dem Regierung, Unternehmen und Kommunikationsmedien an einem Strang ziehen.
Der Sport soll an den Schulen weiter voran getrieben werden, vor allem im Kinder- und Jugendbereich, da die FIFA sowohl in Haiti als auch in der Dominikanischen Republik den Sport fördert erhofft man sich auch einen Brückenschlag zum Inselnachbarn. Blatter war präsent, spendete Geld, nahm an Einweihungen teil, pflanzte symbolisch einen Baum. Wie Blatter dann berichtet (als Außenstehender hat er erstaunliche Informationen) sei Fußball ein Boom-Sport in der Dominikanischen Republik, zahlenmäßig sei das Interesse bei Jungen und Mädchen den traditionellen Sportarten wie Volleyball und Basketball weit überlegen. Es wartet jedoch noch viel Arbeit auf die FIFA, denn im Karibikstaat gibt es keine Profi-Ebene. Es gibt einen Verband, jedoch spielt sich alles nicht nur in unterschiedlichen Ligen (Altersklassen) ab, auch auf privater Ebene.







