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Seltene Art und Weise den Tourismus der Dominikanischen Republik zu beleben

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Marina Ocean WorldPuerto Plata.- Die Machenschaften der Regierung, vor allem nach privaten Investitionen, geben oft Rätsel auf.

Lockt man Investoren und verspricht zuerst Hilfe, folgen anschließend die Haken.

 

Der deutsche Investor des Erlebnisparkes OCEAN WORLD kann da sicher ein Lied singen. Zur Vorgeschichte: Die Nordküste der Dominikanischen Republik ist zeitweise sehr rau. Der Atlantik stürmt, die Wellen peitschen. Keine idealen Bedingungen für einen Hafen, natürliche und geschützte Buchten gibt es an keiner für einen Jachthafen geeigneten Stelle.

So gab es nur im entfernten Luperon eine ideale Anlegestelle für Booteigner kleiner Motoryachten und Segelboote. OCEAN WORLD entschloss sich dazu, einen Hafen zu bauen, aufwendig und kostspielig. Natürlich profitiert der Tourismus davon wenn man im Norden einen Hafen anbieten kann und Segler und Bootsführer von den Bahamas, Turcs & Caicos oder den USA hier einen stadtnahen Hafen vorfinden. Luperon war einfach zu weit entfernt.

Selbst der Ex-Tourismusminister Dr. Rafael Subervi Bonilla (alias Fello) nennt es eine Erpressung was die Regierung dann anstellte. Die Investoren des Jachthafen mussten einen Vertrag unterschreiben der sie verpflichtet von jedem Kapitän der mit seinem Boot in den Hafen einläuft eine Gebühr zu verlangen. Nicht gerade wenig, 200 US$ sind dann fällig! Wie kann die Regierung so ein „Gesetz“ schaffen? Sind nicht alle gleich? Warum müssen einige Kapitäne (von Cap Cana / Punta Cana / La Romana) diese Gebühr zahlen? Hinzu kommt ja noch die Liegegebühr die der Hafenbetreiber erhebt.

So treibt man die Kosten für Bootseigner in die Höhe, hält sie von einem Besuch in Puerto Plata ab. Der Investor leidet auch, denn sein Hafen gilt dann unter Bootsbesitzern als unrentabel oder einfach zu teuer. Es wundert daher auch kaum warum dieser Jachthafen viele leere Anlegerstellen hat. Verwunderlich ist, dass solche Praktiken sich in Unternehmerkreisen nicht herumsprechen und weitere Investoren fern halten. Es kommen immer wieder neue Geschäftsleute.

Viele erleben dann ihr Waterloo in der Dominikanischen Republik, wie auch die italienische Unternehmenskette für Thermalhotels. Nach Unterschrift eines Pachtvertrages, Zahlung von 500.000 US$ an die Regierung passierte nicht mehr. Angesichts stets neu präsentierter Probleme wurde das Projekt auf Eis gelegt. Verlierer: die Region und Bewohner, der Investor. Gewinner: die Regierung.


 

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