Hato Mayor. - Wir berichteten bereits über das stark zunehmende Verbrechen des Viehdiebstahls.
In den letzten Monaten hat in einigen Regionen des Landes vor allem der Rinderdiebstahl stark zugenommen.
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Den Bauern und Viehwirten entstehen Schäden in Millionenhöhe (dominikanische Pesos), FEDAGARE (Federación de Asociaciones de Ganadores de la Región Este) spricht offen von einer Mafia die hier agiert. Die Viehdiebe können nur deshalb so dreist auftreten da sie von Militär und Polizei unterstützt werden.
Wie die Vereinigung der Viehwirte im Osten der Dominikanischen Republik mitteilt, wurden allein in Hato Mayor im vergangenen Jahr über 200 Rinder gestohlen. Die Diebstahl weitet sich aus in Miches, El Seibo und Higüey. Allein in den letzten drei Monaten betrug der Schaden durch Viehdiebstahl in dieser Region mehr als 3 Millionen RD$ (rund 60.000 Euro). Nun fordert man die Regierung auf sich um dieses Verbrechen zu kümmern, es sollte im Interesse dieser sein, denn der soziale und wirtschaftliche Schaden sei mittlerweile sehr bedenklich.
Die Mittäterschaft der Polizei ist offensichtlich, denn oft werden Kontrollposten von Viehdieben passiert – ohne Kontrollen, Fast man mal einen Dieb als Alibiwerk, so sind die von Richtern verhangenen Strafen für Diebe äußerst gering, denn auch die Justiz arbeitet mit der Mafia zusammen. Im letzten Jahr wurde das Vieh teils auf der Weide zerteilt.
In Hato Mayor beklagte man in drei Monaten den Verlust von 210 Milchkühen. Neben der hier genannten Region gibt es ähnliche Fälle vor allem im Grenzgebiet zu Haiti. In Montecristi wie auch Barahona und Pedernales verschwinden zahlreiche Rinder – das Fleisch wird nach Haiti verkauft, teils wird das Vieh sogar lebend über die Grenzen gebracht, dies kann nur mit Hilfe des Militärs geschehen.
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