Santo Domingo.- Todd Kuiack, Botschafter aus Kanada in Santo Domingo, ist zu Recht stolz auf seine Landsleute.
Nicht nur dass immer mehr Touristen aus Kanada in die Dominikanische Republik reisen, sie haben auch große Herzen.
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20 Kanadier brachten gleich 13.000 libra Spendenmaterial mit. Die Urlauber hatten 1987 an der Handelsschule der Uni Wilfried Laurier in Kanada promoviert und feierten nun ihr 25jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wollte man nicht nur reisen, sondern auch großzügig helfen. Sie kamen mit Schulmaterial welches an die Schulen für die arme Bevölkerung verteilt werden soll. Mitgebracht hatte man Bücher, Hefte, Stifte, Taschenrechner und Papier. Aber auch Nähmaschinen und Sportgeräte, Artikel für den Kunstunterricht.
Diese Spendenaktion wurde noch übertroffen von der kanadischen Stiftung „El Samaritano“. Die Gründer, die Eheleute Madonia waren einst bei ihrem Sosua-Urlaub geschockt. Sie hatten das Hotel verlassen und sahen das Elend vieler armer Leute. Sie machten es sich zur Lebensaufgabe diesen Menschen zu helfen. Ihr letztes großes Werk wurde nun fertig gestellt. „Villa Paraiso“ ist eine Siedlung mit 206 Häusern. Diese werden der gleichen Anzahl armer Familien zur Verfügung gestellt. Die letzten 28 Häuser sind nun schlüsselfertig übergeben worden. Insgesamt hat die Stiftung bereits mehr als 1000 Wohnungen geschaffen, 5 medizinische Hilfszentren gebaut, 10 Kirchen und 6 Schulen.
Das Projekt „Villa Paraiso“ ist somit fast abgeschlossen, es sind bereits weitere geplant und im Bau. Was man schaffen kann zeigt auf sehr eindrucksvolle Weise die Webseite der Stiftung. Betrachtet man hier auf unterschiedlichen Fotos den „Ist“-Zustand mit dem was mal war, kann man nur wünschen dass noch viele Menschen spenden um diese Organisation zu unterstützen.
http://hispaniola.eu/foto/albums/userpics/10001/samariter.jpg
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