Santo Domingo.- Laut Informationen der Zeitschrift El Dia hat die DNCD (nationale Drogenbehörde) mit einem Hubschrauber ein Sportflugzeug verfolgt welches Drogen transportierte.
Als der Pilot den Hubschrauber bemerkte versuchte er zu fliehen, stürzte aber rund 5km von der versteckten Landepiste bei Sabana de los Canelones wegen Treibstoffmangels ab.
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Offensichtlich hatte man das Flugzeug auf dem Radar entdeckt denn in der Erklärung der DNCD heißt es, die Agenten hätten in Barahona in Alarmbereitschaft gesessen und die Ankunft des Flugzeuges erwartet. Weiter wird als Opfer nur der tote Pilot aufgeführt.
Verwunderlich, diese Pressenotiz, denn auf der digitalen Nachrichtenseite Noticia Libre berichtet man ebenfalls von einem Drogenflugzeug. Die Absturzstelle ist auch hier die Region Enriquillo, Laguna Oviedo. Doch laut Aussagen der DNCD soll dieses Flugzeug nicht vor 5 Tagen abgestürzt worden sein, sondern vor wenigstens 10 Monaten. Dies ließe sich zurück schließen auf die gefundenen Wrackteile und den Zustand des toten Piloten. Der Kadaver wurde als sterbliche Überreste bezeichnet mit einem Alter von mehr als 10 Monaten. Dieses Flugzeug habe Drogen transportiert, doch sind die von Personen die das Wrack vorher gefunden hatten, gestohlen worden.
Die Spuren der Matrikel des Flugzeuges machten deutlich dass die Maschine nicht in der Dominikanischen Republik registriert war. Welches Herkunftsland jedoch das Sportflugzeug hatte gab man nicht an. Offensichtlich gibt es hier in der Presse Fehlinformationen. Der zuständige Staatsanwalt gab an, dass man seit einigen Tagen nach einem Wrack gesucht habe weil innerhalb der Bevölkerung die Rede von einem Flugzeugabsturz war. Keinesfalls habe man ein Flugzeug verfolgt, darüber gibt es keine Informationen bei der DNCD. Der Vorfall ist alt, erst das Gerede habe die DNCD aufhören lassen und dann habe man in einem Großeinsatz das Flugzeug gesucht. (Wir hatten vorab darüber berichtet.) Nach wie vor versucht man zu ermitteln wo die Drogen geblieben sind, aber nach so vielen Monaten sollte sich dies als schwierig herausstellen.
Foto: Wrackteile am Ort des Flugzeugabsturzes
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