Santo Domingo.- José Ricardo Taveras, Direktor der Migracion (Einwanderungsbehörde) gab die Entlassung von 17 Mitarbeitern bekannt.
Unter ihnen auch drei Offiziere, sämtliche Personen haben sich nun vor der Justiz zu verantworten.
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Wie wir bereits vor Wochen berichteten, hatten mehrere Haitianer Anzeige erstattet. Sie waren es einfach leid dass man sie immer wieder verhaftete und gegen Geldzahlungen wieder frei ließ. Diese Methode verwendeten Inspektoren und Militärs im Dienste der Einwanderungsbehörde immer wieder an, nahmen so den Haitianern ihren ganzen Lohn ab. Letztendlich hatten diese genug, stellten sich der Behörde und zeigten deren kriminelle Mitarbeiter an. Diesen droht nun eine Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren denn es ist nicht nur Erpressung, dieses Verbrechen wird wie Menschenhandel bestraft.
Nachdem diese unwürdige Aktion vor einigen Wochen bekannt wurde stellt man den Fall nun seitens der Behörden anders dar. Angeblich hatte man verdeckt haitianische Agenten eingeschleust. Bei den offiziellen Fahrzeugkontrollen, vornehmlich an den Mautstationen bei Santo Domingo, kam es dann vor, dass immer einige Haitianer deportiert wurden – andere konnten gehen, sie zahlten. Es soll nun zumindest der Eindruck entstehen dass die Behörde selbst nach schwarzen Schafen in den eigenen Reihen gesucht hat. Um die Wahrheit herauszufinden muss man jedoch nur alte Berichte lesen.
Einer der meistgehörten Vorwürfe von internationalen Menschenrechtsorganisationen gegen die Dominikanische Republik: Verletzung der Menschenrechte und Menschenhandel. Hier haben wir einen Beweis.
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