Santo Domingo.- Spaniens Polizei hat große Bedenken angesichts der hohen Anzahl von Auftragskillern und Raufbolden aus der Dominikanischen Republik.
Wie die spanische Zeitung „ABC“ weiter mitteilt, sind viele dieser kriminellen Dominikaner ehemalige Strafgefangene aus den USA.
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Aus den Vereinigten Staaten abgeschoben, über die Dominikanische Republik weiter nach Spanien, so sieht die Reiseroute der Totschläger und Schwerverbrecher aus. Vor allem in Madrid registriert man immer mehr kreolische Straftäter. In den letzten 10 Monaten fing man 10 ehemalige Schwerverbrecher die sich wieder an kriminelle Banden angeschlossen hatten. Einst Mitglieder der Gangs „Los Tigres“ oder „Los Metrallas“ in den USA sind die Dominikaner erneut vor allem im Drogengeschäft in Spanien eingestiegen und haben sich dort organisiert.
In den USA bei den „Los Tigres“ als Killer ausgebildet, dann in die Dominikanische Republik nach Verbüßung der Haftstrafe deportiert. Sachkundige Verbrecher und Killer, in Verbindung stehend mit den Drogenkartellen aus Kolumbien, sind nun in Europa. Der Eingang bietet sich mit Italien, welche die schwächste Infrastruktur haben bei Grenzkontrollen. Über Mailand betritt man europäischen Boden, danach genießt man die Grenzfreiheit zwischen den EU-Ländern und gelangt über den ganz normalen Landweg nach Spanien.
Zwei dominikanische Anführer mit einem sehr „blutigen Lebenslauf“ konnte man in Spanien im vergangenen Jahr festnehmen (s. Foto). Man gibt bei der Pressemitteilung jedoch nur die „Alias-Namen“ an, „Jimmy“ und „Wellington“. In Spanien ist man sich der hohen Gefahr die von diesen Personen ausgeht durchaus bewusst. Man fragt sich allerdings, wie diese kriminellen Elemente aus der Dominikanischen Republik ausreisen können? Wer erteilt die Visa? Die Polizei will nun diesem Phänomen entgegenwirken.
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