Barahona. - Hahnenkampf ist in der Dominikanischen Republik eine beliebte „Sportart“.
Landesweit findet man die „Galleras“ wie die Arenen genannt werden wo die Kampfhähne gegeneinander antreten.
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Tierschützer beklagen diese Art von „Sport“, doch hier im Land ist es mehr als nur das, es ist Kultur und Unterhaltung. Wer jedoch einmal diesem Spektakel beigewohnt hat kennt auch die Emotionen der Zuschauer. Von Kontrolle kann hier nicht gesprochen werden. Völlig außer Rand und Band sind die Zuschauer die nicht selten Haus und Hof verwetten. Lange war der Hahnenkampf auch nur den Männern vorbehalten. Kinder haben grundsätzlich keinen Zugang,
Angesichts der außer Kontrolle geratenen Männer gilt auch: kein Zugang mit Waffen. Wir sind aber in der Dominikanischen Republik, einem Land wo Vorschriften keine Bedeutung haben, es an Kontrollen fehlt. So kam es in Barahona, im Sektor „Pueblo Nuevo“ zu einer Schießerei bei der auch Minderjährige verletzt wurden. Als verletzte Personen wurden Aquino Medina Féliz (42), Radhamés Montero Báez (Amé, 36), Jorge Medina Pérez (14) und Moisés Féliz (12) genannt.
Der Täter ist nur unter dem Namen Welington bekannt. Dieser schoss aus unbekannten Gründen, vermutet wird jedoch ein Streit zwischen Welington und Medina Féliz. Der Schütze zielte auf Medina, verletzte aber auch andere Personen die dem Schauspiel nahe waren. Nach der Schießerei flüchtete Welington. Medina hat einen Brustdurchschuss, musste wegen der Schwere der Verletzung in ein Hospital der Hauptstadt Santo Domingo verlegt werden. Die anderen Verletzten erlitten Verletzungen in der Brust, am Bein und am Arm.
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