Santo Domingo.- Schon die internationalen Fluggesellschaften haben auf teure Flugbenzinpreise reagiert.
Zum Leidwesen des Tourismus.
Die höchsten Spritpreise für Flugzeuge in der Karibik und Lateinamerika verzeichnet man in der Dominikanischen Republik. Während jedoch die großen Flugzeuge nun „Stop-Over“ Flüge anbieten und auf der Insel Hispaniola nur zwischenlanden um dann weiter nach Jamaika, Mexiko oder auch Costa Rica zu fliegen und dort deutlich günstiger auftanken, bietet sich diese Möglichkeit nicht für die kleineren Flugzeuge.
Diese werden im nationalen Flugbetrieb eingesetzt und hinzu kommt erschwerend dass der von ihnen benutzte Treibstoff AVGAS nochmals teurer ist. Die sinkenden Rohölpreise auf dem Weltmarkt haben sich im Land nicht durchgeschlagen, 8 Wochen blieben die Kraftstoffpreise gleich, erst in den vergangenen 4 Wochen gab es vom Industrie- und Handelsministerium geringfügige Preissenkungen.
Wie auch immer, die kleineren Flugmaschinen benötigen AVGAS, das ist teurer als in allen Nachbarländern und auch das AVTUR welches die großen Passagierflugzeuge tanken. Aktuell kostet AVTUR am internationalen Flughafen AILA in Santo Domingo 3,98 USD / Gallone. Das entspricht beim Wechselkurs den die Banco Central mit 39,16 RD$/USD festgelegt hat einem Preis 156,12 RD$. Hinzu kommen aber noch Steuern und dann endet man bei einem Preis von 7,60 USD / 301,15 RD$ pro Gallone! AVGAS kostet nochmals mehr, mit Steuern liegt der Preis bei 7,74 USD / 303,11 RD$.
Kein Wunder also dass bei solchen Spritpreisen auch die Flugtickets teurer werden. Ein Effekt der sich negativ auf den Tourismus auswirkt, von Inlandsflügen wird seitens der Tourveranstalter immer mehr abgesehen.
Der Unterschied zwischen AVGAS und AVTUR ist dass bei AVGAS weniger Blei enthalten ist.
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