Davos.- Michel Martelly hat auf dem Weltwirtschaftsforum kräftig die Werbetrommel gerührt.
Investoren sind in Haiti herzlich willkommen, so Martelly in der Schweiz.
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Außerdem garantiere er mit seiner Regierung eine Politik der „Null Toleranz für Korruption“, so der Staatspräsident Haitis. Diese Aussagen machte Martelly angesichts einer Bekanntmachung und Gesprächsrunde mit dem Thema „Aufbau eines besseren Haiti“. Hier gab er auch eine Übersicht seiner Reformen und Verwaltungsarbeiten, dankte vor allem aber auch für die Wohltaten die sein Land nach dem Erdbeben im Januar 2010 von der weltweiten Gemeinschaft erhalten habe.
Laut neuen Berechnungen betragen die Verluste rund 7,9 Milliarden USD, der Wiederaufbau des Nachbarlandes der Dominikanischen Republik wird ungefähr 11,5 Milliarden USD kosten. Eine große Zukunft sieht der ehemalige Sänger vor allem im Bereich Tourismus, im Textil- und Telekommunikationssektor, der Landwirtschaft und dem Bau (Infrastrukturelle Bauten). Weiter gab es ein Wirtschaftswachstum von 8,6% im Jahr 2011 und für 2012 rechnet man mit 8,8% Wirtschaftswachstum. Aktuell gibt es 30 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 450 Millionen USD, im Textilsektor wurden 60 Mil. USD investiert, es werden hier 20.000 Arbeitsplätze geschaffen. Für bauliche Maßnahmen im Bereich Infrastruktur wird man dieses Jahr rund 250 Millionen USD benötigen, so Martelly. Bei der Sitzung bestätigte Dennis O´Brian, Präsident der Irin Island Capital dass die Lage in Haiti heute gefestigt sei. Eine seiner Gesellschaften (Digicel) habe bereits 600 Millionen Dollar in Haiti investiert.
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