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Home | Tourismus | Tipps und Tricks | Die Einreise in die Dominikanische Republik

Die Einreise in die Dominikanische Republik

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EinreiseWohl kaum ein Land macht es dem Einreisenden leichter zu bleiben, als die Dominikanische Republik.

Man reist als gewöhnlicher Tourist ein und bleibt. Weil es einem hier gefällt oder weil man woanders gesucht wird... die Gründe sind vielseitig bei den hiesigen Residenten.

Viele Residenten leben illegal im Land. Frei nach dem Motto "es interessiert doch eh keinen". Nun, dem kann ich nicht widersprechen. Tatsächlich kann man in diesem Land eine Menge tun und lassen - ohne dass auch nur ein Hahn danach kräht.

Die Frage bleibt offen: was aber, wenn einmal die Gesetze kontrolliert werden? Was, wenn mal etwas passiert?

Ganz zu schweigen von der simplen Tatsache: wer illegal im Land ist begeht schlicht und einfach eine Straftat. Wie dominikanische Behörden in solchen Fällen reagieren können zeigt sich momentan anhand von tausenden Repatriierungen von Haitianern. Nun, wer weisser Hautfarbe ist, der wird sich dieser Hetzjagd nicht entziehen müssen, der wird (noch) unbehelligt bleiben.

Doch was ist, wenn mal ein Rechtsstreit droht? Ohne eine ordnungsgemässe Residencia hat man da kaum Rechte. Man wird auch schnell zum Spielball dubioser Mitmenschen. Einmal abgesehen davon: was ist so schlimm daran, eine Residencia zu beantragen? Auch dies ist denkbar einfach. Man ist dann vollkommen legal im Land.

Man hat alle Rechte und kann sich frei bewegen, ohne irgendwelche Willküren erleiden zu müssen. (Hier nur ein Fallbeispiel: ein deutscher Scheck- und Versicherungsbetrüger kam mit Millionen ins Land. Irgendwann erfuhr ein Polizist von der dunklen Vergangenheit des Deutschen. Und fortan wurde er mind. 2x im Jahr von der Polizei eingesperrt mit der Drohung, man müsse ihn ausliefern nach Santo Domingo. Aber...wenn man eine kleine Summer erhalten könnte, dann könnte man ihn natürlich laufen lassen und den Behörden mitteilen er sei unauffindbar. Das Spiel ging über Jahre.)

Abgesehen davon ist die Residencia wichtig, denn mit dem Antrag auf die Aufenthaltsgenehmigung bekommt man das Recht auch zu arbeiten. Und wer Auto fahren möchte, der braucht für den Führerschein einen gültigen Personalausweis. Den gibt es nur bei Beantragung der Residencia. Ja, die Freiheiten des Landes. Natürlich geht es ohne. Ohne Residencia, ohne Personalausweis und fahren kann ein jeder auch ohne Führerschein.

Auto oder Moped kaufen und los geht es. Es braucht nicht mal eine Versicherung. Machen Dominikaner doch auch! Nur, muss man sich an gesetzwidrigen Menschen ein Beispiel nehmen? Solchen Menschen möchte ich nicht mal einen Rat geben. Und zum Schluss der kleinen Einführung noch ein Hinweis: Mit der Einreise als Tourist hat man auch die Rechte eines Touristen.

Das heisst, man darf keiner Arbeit nachgehen. Wer jedoch hier ein Praktikum im Land durchführen möchte, nur kurzfristig bleibt, der braucht natürlich keine Residencia. Für solche Fälle kann man problemlos gegen Gebühr ein Arbeitsvisum beantragen (Laufzeit max. ein Jahr). Wer als Urlauber länger bleibt als 60 / 90 Tage (je nach Herkunftsland verschiedene Bestimmungen), sollte seine Dokumente aktualisieren.

Das heisst, man verlängert das Touristenvisum. Dies ist der einzig legale und richtige Weg, der leider viel zu oft missbraucht wird, durch ein Missverständnis. Wer nämlich bei der Ausreise seine Touristenkarte vorzeigt und man dann feststellt, dass diese abgelaufen ist, der zahlt eine Strafe.

Nun glauben viele: Na wenn ich da einfach eine Strafe entrichte, dann reicht das doch. Simpel betrachtet ja, aber eben nicht korrekt. Ich kann auch bei Rot über die Ampel fahren und sagen: zahl ich eben eine Strafe. Deshalb war das Fahren bei Rot eine Straftat.

Will man also länger bleiben, dann kann man ganz einfach bei den Büros der Einwanderungsbehörde sein Touristenvisum verlängern (ebenfalls bis zu einem Jahr). Und man zahlt keine Strafe bei der Ausreise. Für mich gilt: Das Gastgeberland hat es verdient, dass man korrekt handelt.

Die Tatsache, dass hier die Behörden in vielen Dingen Schwächen bei Kontrollen haben rechtfertigt nicht, dass man diese bewusst ausnutzt.


 

Kommentare  

 
# RE: Die Einreise in die Dominikanische RepublikDieter 2011-11-30 08:27
Der Verfasser dieses Berichtes hat leider vergessen zu erwaehnen, wie schwierig, zeit- und kostenaufwaendi g es sein kann, bis man die Residencia nach ordnungsgemaess er Beantragung auch wirklich in Haenden hat.
Wenn man es alleine in Angriff nimmt, dauert es meist sehr lange. Und jede Hilfe, die von allen Seiten angeboten wird, kostet leider meist viel (Schmier-)Geld.
Allerdings geht es dann schneller.
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