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Home | Tourismus | Tipps und Tricks | Den Tod im Reisegepäck - Urlaub mit Ticket ins Jenseits

Den Tod im Reisegepäck - Urlaub mit Ticket ins Jenseits

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Sida / AidsVöllig unbedeutend bei nachfolgender Geschichte, dass diese in der Dominikanischen Republik begann - sie hätte in jedem anderen Land dieser Erde beginnen können.

Auch das diese Geschichte welche sich zugetragen hat, nun sehr bald in der Schweiz endet, zumindest für den Betroffenen, ist nicht relevant - nicht einmal für die Person, welche in den Urlaub flog und mit dem Tod im Reisegepäck nach Hause zurück kehrte.

 

Natürlich war die Stimmung ausgelassen, der erste Urlaubstag und das in der lang ersehnten Karibik.

Viele Wochen harte Arbeit bedingte es, dieses Ticket zu kaufen und für einige Wochen in die Dominikanische Republik zu fliegen um dort dem europäischen Alltag zu entfliehen. So war der lange Flug schnell vergessen, wenn auch müde von der Reise, und ein Cuba Libre an der Bar direkt an der meistfrequentierten Strasse in Sosua, lies die karibische Leichtigkeit einziehen in die Gemüter der ansonsten eher verschlossenen Männer.

Gemütlich wurde geplaudert, die vielen Eindrücke wirkten beinahe berauschend, und wenn es das nicht war, so zumindest der ungewohnte Konsum der alkoholischen Getränke, welcher gepaart mit der Ermüdung schnell seine Wirkung verbreiten konnte. Aufgestellte Ausgelassenheit vermischte sich alsbald mit einer gewissen Gleichgültigkeit und wenig verwunderlich trat man den Weg zur Pension dann etwas leicht beschwipst an.

Immer und immer wieder lächelten die Schönheiten der Karibik verlockend und die Angebote, der netten Damenwelt, waren doch recht eindeutiger Natur. Aber man hatte genug damit zu tun den Weg zur Pension zu finden und ein wenig Haltung zu bewahren. Die Wärme, die Müdigkeit waren einen guten Nährboden für die Trunkenheit.

Karl (Name von der Redaktion geändert ), sah man es nicht einmal sonderlich an, nur die schon glasigen Augen verrieten, dass der Alkoholpegel wohl das gewohnte Limit überstiegen hatte.

Sie müssten nicht Profis sein, in dem harten Kampf um Kunden, hätten da die vielen Prostituierten nicht längst potentielle Kunden ausgemacht. Angetrunken, erst gerade angekommen und mit Sicherheit noch nicht das Feriengeld verbraucht, lies man sich einiges einfallen, um in die Gunst der Männer aufzusteigen. Da diese offenbar eher der seltenen, seriöseren Variante zuzuordnen waren, bot man alsbald statt sexuelle Dienste die Hilfe an die Pension zu finden, die Männer unbehelligt nach „Hause“ zu bringen......Prostitution

Und es wirkte, die bunt gemischte Gruppe zog leicht schwankend in die Gemächer und mit dem Bett vor Augen war es denn müden Zeitgenossen offenbar nur noch egal, ob nun dieses Bett auch noch geteilt werden sollte. Nur noch Ruhe.....

Am Morgen danach brummte bei einem der Männer nicht nur der Schädel. Denn seine Begleitung vereinbarte in einer Sprache die er eh nicht verstand, dass man da doch noch einen Liebesakt einplane. Er bekam nicht viel mit davon, wie dieser abgelaufen sei, keine Ahnung. Nur den beissenden Schmerz, den er plötzlich in der Genitalgegend verspürte, lies ihn schnell nüchtern werden.

Seine Vorhaut schien verletzt, das Kondom das die Lady aufzog, musste einer Raufasertapete gleich regelrecht auf den Penis gerissen worden sein, so dass dies nicht nur den billigen „Gummi“ sondern gar die Vorhaut zum einreissen brachte. Ein glücklicher Umstand, wollen wir das ganze sarkastisch betrachten. Denn wäre diese Verletzung nicht gewesen, er hätte nicht mehr gewusst, wann es geschah.

Denn viele Monate später, längst war der Urlaub vergessen, der Alltag bestimmte den Ablauf, machte dieser junge Mann ein paar ärztliche Kontrollen, weil er sich nicht sonderlich gut fühle. Diagnose: Aids.

Er hatte das Pech das ein einmaliger, nicht einmal gewollter Ausrutscher im Urlaub, alkoholisiert und ausgelassen, oder eher karibisch Gleichgültig, dazu führte, dass er nun wenige Jahre danach, die letzten Tage seines Lebens vor sich hat.

Einst ein angesehener Unternehmer, wird Heute als Junki und Drögeler verspottet und all die seriöse Lebensweise, welche jeden Tag zu seinem Markenzeichen gehörte, scheiterten damals in dieser Nacht, verbunden mit Cuba Libre, der Müdigkeit und einer Gleichgültigkeit welche nun zum Ticket ins Jenseits führt.

Immer wieder liest man, Geschlechtsverkehr nur mit Kondom, in diesem Fall, welcher uns persönlich zugetragen wurde, zeigt aber vor allem eines auch eine potentielle Gefahrenquelle: Alkohol. Die Karibische Unbeschwertheit, die Ausgelassenheit am ersten Urlaubstag wurde zum Verhängnis.

Geben Sie AIDS keine Chance - Denn AIDS gibt Ihnen keine !


 

Kommentare  

 
# RE: Den Tod im Reisegepäck - Urlaub mit Ticket ins JenseitsDer Germane 2011-10-28 21:01
Mich stören an der Geschichte die "Ausreden". Zuviel Alkohol, ermüdet, dann auch noch das Gummi geplatzt.

Mag in dem Fall so gewesen sein. Die Realität sieht anders aus!

Freier verlangen ungeschützten Sex, Prostituierte haben oft kein Gummi dabei - weil uzu großes Investment. Bevor der Freier also geht - lieber ohne!
Ob Residenten oder Touristen, sie wollen Sex. Sie wollen wenig zahlen und scheuen auch nicht die versifften Hafenhuren oder Straßenstricher innen die keiner mehr in die Disco / Bar lässt. Sie lieben risikifreudigen Sex (anal)
und lassen außer acht, dass es Aids gibt. Ganz bewusst!
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# RE: Den Tod im Reisegepäck - Urlaub mit Ticket ins JenseitsDer Germane 2011-10-28 21:02
Fortsetzung:

Wer in einem Sextourismuslan d der 3ten Welt oder meinetwegen auch Entwicklungslan dstatus Sex hat, der sollte sich der hohen Infektionsgefah r bewusst sein.

Aber nein, es trifft nur die anderen! Und meine sieht ja noch sehr gesund aus, ist viel zu jung um schon Aids zu haben.
Man kennt das dumme Geschwätz, hört es immer wieder und an jeder Theke.
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# ThomasThomas 2011-10-30 07:51
Da kann ich mich meinen Vorschreiber nur Anschließen.
Kenne in Deutschland keinen HIV infizierten, allerdings kenne ich 3 aus Sosua. Einer ist mittlerweile gestorben, die Nebenwirkungen der Medikamente in Verbindung mit Alkohol waren die Ursache.

Alle 3 sind bzw. waren 500 Peso Freier, die Frauen suchen, die alles mitmachen.

Im "Normalfall" achten die Frauen selbst auf den Schutz.
Denen es egal ist, werden schon Ihre Gründe haben es ohne Schutz anzubieten.

Schützt euch mit Kondomen und lasst das gefingere sein, wenn ihr Verletzungen an den Fingern - Fingerkuppen habt.
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